Mein Ansatz: Psychokardiologie

Ich unterstütze Sie in der Behandlung der psychischen Auswirkungen Ihrer körperlichen Herzerkrankung

Psychokardiologie

Gesprächstherapie

Die Behandlung erfolgt in Einzelgesprächen im Rahmen einer privatärztlichen Versorgung.

Praxisorganisation

Ergänzung zur haus- und fachärztlichen Versorgung

Im Sinne einer bestmöglichen Versorgung arbeite ich eng mit Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt zusammen.

Mein Behandlungskonzept

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Mein Behandlungskonzept: Psychokardiologie als ganzheitlicher Therapieansatz

Die heutige schnelllebige Medizin ist oft ökonomisch orientiert. Der Patient kann dabei als ganzer Mensch in seinem komplexen biopsychosozialen Umfeld „zu kurz“ kommen. Mit dem psychosomatischen Ansatz der Psychokardiologie möchte ich hier in Ihrem Sinne korrigierend eingreifen:

  • Ich gebe Ihnen als Patient Zeit zum Gespräch. Nur so kann ich eine ganzheitliche Betreuung von Herz und Seele ermöglichen.
  • Ich gebe Ihren Ängsten und Sorgen Raum. Beim Diagnosegespräch ergeben sich häufig Fragen über die Krankheitsfolgen und ihre Bewältigung. Gemeinsam suchen wir nach den mitverantwortlichen Auslösefaktoren und entwickeln individuelle Bewältigungsressourcen („Resilienz“). Wenn nötig machen wir uns gemeinsam auf den Weg um trotz Leistungseinschränkung eine hohe Lebenszufriedenheit erhalten zu können.
  • Bei meiner psychokardiologischen Betreuung greife ich auf Erfahrung und Hintergrundwissen aus über 30 Jahren als Krankenhausarzt in der Kardiologie zurück.
  • Durch die Unabhängigkeit einer privatärztlichen Praxis kann ich dies bestmöglich umsetzen.

Wenn es nötig ist, finden wir gemeinsam Wege, wie Sie trotz Leistungseinschränkung ein zufriedenes Leben führen können.

Ihr Leben nach der kardiologischen Diagnose

Gemeinsam finden wir neue Lösungsansätze und Perspektiven. Ich freue mich auf unser Erstgespräch.

Praxisorganisation: Wichtige Informationen zu Terminen und Abrechnung

Die von mir angebotene psychokardiologische Gesprächstherapie ist eine Ergänzung zu Ihrer Behandlung beim Haus- oder Facharzt. Eigenständige Untersuchungen führe ich nicht durch. Sollten ergänzende Therapien oder Diagnostik sinnvoll sein, schlage ich diese auf Wunsch Ihren behandelnden Ärzten vor.

Meine Ablauforganisation:

  • Meine Praxis ist eine Bestellpraxis. Bitte machen Sie zuerst telefonisch einen Termin aus unter 01525 146 61 57
  • Wir vereinbaren ein kurzes telefonisches Erstgespräch (ca. 10 Min.) oder einen persönlichen Erstkontakt in der „Kennenlern-Sprechstunde“ (ca. 20 min.).
  • Wenn Sie eine gemeinsame Gesprächstherapie als sinnvoll erachten, wählen wir passende Termine aus (jeweils ca. 1-1,5 Std.).
  • Zur Einschätzung Ihrer Erkrankung sind Befunde oder Krankenhaus-Entlassungsbriefe sehr hilfreich. Bitte bringen Sie diese zum ersten Gespräch mit oder senden Sie sie vorab per Post oder Fax.

Rechnungsstellung:

In meiner privaten Facharztpraxis erhalten Sie eine persönliche Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte. Diese umfasst Positionen aus der psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Bitte überprüfen Sie, inwieweit sich Ihre Krankenversicherung an den Kosten beteiligt.

Im Gespräch führen wir die somatische Kardiologie wieder mit Ihrer Psyche zusammen

Ihr Weg zu physischem und psychischem Wohlergehen.

Ihr Weg zu körperlichemund seelischem Wohlergehen.

Die Psychokardiologie hat sich erst in den letzten 20 Jahren als Behandlungsbaustein in der Kardiologie etabliert. Dies ist erstaunlich. Denn bereits seit Jahrhunderten weiß man, dass psychische Faktoren zu 5-20 % den Krankheitsprozess kardialer Erkrankungen mitbestimmen und den Verlauf entscheidend beeinflussen.

  • Zum einen sind Herzerkrankungen häufig ein Weckruf der Seele. Druck, Überforderung, Depression, Wut oder unterdrückter Ärger können eine kardialeErkrankung auslösen oder begünstigen.
  • Zum anderen löst die Diagnose einer Herzerkrankung bei Patienten häufig Angst und Unsicherheit aus.
  • Doch leider bleibt im auf Zeitdruck basierenden Gesundheitssystem meist wenig Zeit für eine zufriedenstellende Aufklärung über Ursachen und Auswirkungen.
  • Besonders chronische kardiale Erkrankungen oder der Zustand nach Herzoperationen können mit einem drohenden Verlust an ganzheitlicher Lebensqualität verbunden sein.
  • Zuhören, seelische Nöte verstehen, unbegründete Ängste zerstreuen, Ressourcen wecken, neue Bewältigungskompetenzen, Perspektiven und Lösungen aufzeigen: Dies alles kann die Gesprächstherapie der Psychokardiologie für Sie als Herzpatient leisten.
  • Mit dieser „kleinen Intervention“ in Gesprächseinheiten von 60-90 Min. kann man schon vielen Patienten helfen. Sollte dies noch nicht reichen, ermöglicht sich eine gezielte Weitervermittlung zum psychologischen Therapeuten. Doch diese sind leider für ein Erstgespräch oft über viele Monate ausgebucht!

30 Jahre im Dienst der Patienten

Profitieren Sie von meinem fundierten Fachwissen als Kardiologe und Psychokardiologe.

Vita: Vertrauen Sie auf meine jahrzehntelange Erfahrung

Die Psychokardiologie hat sich erst in den letzten 20 Jahren als Behandlungsbaustein in der Kardiologie etabliert. Dies ist erstaunlich. Denn bereits seit Jahrhunderten weiß man, dass psychische Faktoren zu 5-20 % den Krankheitsprozess kardialer Erkrankungen bestimmen.

  • Geboren 1952 in Eschweiler (Kreis Aachen)
  • Medizinstudium und Approbation in Mainz
  • Ausbildung und Tätigkeiten in der Anästhesie und später zum Internisten und Kardiologen
  • Über 25 Jahre lang Krankenhauskardiologeund Leitender Oberarzt
  • Masterstudium „Führungs-und Qualitätsmanagement“ in Köln (M.Sc)
  • Weiterbildungen in der psychosomatischen Grundversorgung/Psychokardiologie (Uni Göttingen) und der fachgebundenen tiefenpsychologisch-orientierten Psychotherapie (Arbeitskreis Uni Freiburg)
  • Aktuell Arzttätigkeit als Psychokardiologe in unabhängiger eigener Praxis in Viersen

Hand in Hand zum Wohl des Herzerkrankten

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen als Fachkollegin/Fachkollegen.

Für Kolleginnen und Kollegen: Nachhaltige Kooperation im Dienste des Patienten

Gerne unterstütze ich Ihre Patienten, ihre kardiale Erkrankung und deren Folgen besser zu bewältigen. Dazu biete ich, in Kooperation mit Ihnen, eine ergänzende Gesprächstherapie an. Eigene Untersuchungen oder Diagnostik führe ich nicht durch. Ggf. erlaube ich mir – im Einverständnis Ihres Patienten - nach einem Telefonat mit Ihnen auf weitere Maßnahmen hinzuweisen.

Die Psychokardiologie hat sich weltweit in den letzten Jahrzehnten zu einer sehr lebendigen und innovativen Disziplin entwickelt. Hier finden Sie weitere Informationen dazu

Hintergrundinformationen über Psychokardiologie

  • Das psychosomatische Denken fußt auf Thure von Uexküll. Er führte das vorherrschende naturwissenschaftlich geprägte Krankheitsmodell in ein ganzheitliches Betrachtungskonzept hinein. Dabei setzte er bei den „bio-psycho-sozialen Aspekten“ des Erkrankten an, um die Spaltung der Medizin in körperliche und seelische Krankheiten zu überwinden.
  • Für Thure von Uexküll berücksichtigt eine gute Medizin immer körperliche, psychische und soziale Aspekte. Außerdem nimmt sie Bezug auf die durch die Erkrankung ausgelösten Affekte des Patienten und die Rückwirkungen auf sein eigenes Erleben und soziales Umfeld.
  • Die zunehmende Ökonomisierung der modernen naturwissenschaftlich geprägten Medizin verkürzt oftmals den Blickwinkel auf technisch realisierbare Interventionen.
  • Während die Psycho-Onkologie fest etabliert ist, tritt die Psycho-Kardiologie dagegen erst seit der Jahrtausendwendein Erscheinung.
Hier lesen Sie mehr

Rechtzeitiges Erkennen der psychischen Belastung

  • Im Krankenhaus sollte es ein Ziel sein, die psychische Belastung des Patienten und deren Bewertung für den somatischen Krankheitsverlauf rechtzeitig zu erkennen.
  • Doch gerade bei den kurzen Verweildauern ist der Akutaufenthalt in erster Linie auf die Reparatur des somatischen Schadens beschränkt.
  • Bei vielen kardialen Erkrankungen verdrängt der Patient zur eigenen Stabilisierung zunächst seine Emotionen und Affekte, um schnell wieder „der Alte“ zu sein und „weiterzumachen“ wie bisher.
  • Bedrohliches Krankheitserleben bleibt dadurch angstbesetzt. „Der Tod ist in der Kardiologie unterschwellig immer dabei.“ (Prof. em. Jochen Jordan, Kerckhoff-Klinik)
  • Der Patient entwickelt sein eigenes Krankheitsmodell und -verständnis und konstruiert sich seine eigeneWirklichkeit, die von der ärztlichen deutlich abweichen kann.
  • Im Rahmen der „Grundversorgung“ sollte für somatisch kranke Patienten eine Möglichkeit geschaffen werden, rasch ein Gesprächsangebot zu erhalten. Dieses sollte den Blickwinkel um das emotionale Erleben und die sozialen Auswirkungen der körperlichenErkrankung erweitern.

Ziele im psychokardiologischen Patientengespräch

  • Die Patientensichtweise durch Zuhören und Gespräch erfahren.
  • Das patienteneigene Krankheitsverständnis und seine Copingstrategie verstehen.
  • Ergänzendes Wissen vermitteln.
  • Resilienzfaktoren erkennen und stärken.
  • Bewältigungskompetenz und Realitätseinsicht stärken.
  • Lösungsansätze aus der individuellen Lebensgeschichte des Patienten heraus erarbeiten.
  • Ggf. Weitervermittlung an Fachpsychotherapeuten

Mögliche Krankheitsverläufe zur psychokardiologischen Mitbehandlung aus ärztlicher Sicht

  • Anpassungsstörungen im Erleben der kardialen Erkrankung
  • reaktive psychische Störung im Rahmen der Krankheitsverarbeitung
  • Herzkrankheit als „Trauma“erlebt haben bedeutet
    • Leiden für den Patienten und Auswirkungen auf sein soziales Umfeld
    • Partnerschaftsprobleme durch die Erkrankung
  • Gesprächsbedarf im Zusammenhang mit Interventionen am Herzen (komplexe Infarktbehandlungen, Herzoperation, Herzschwäche mit Devicetherapie, Defibrillator und Schockentladungen)
  • Angst und Herzerkrankung
  • Depression und Herzinsuffizienz
  • Stress und Herzrhythmusstörung
  • Somatisierung (körperliche Beschwerden von primär organisch gesunden Patienten) vor dem Hintergrund von Angst, Depression, psychosozialer Belastung
  • Stressmanagement und Burn-out-Prävention
  • Berufliche Verausgabungskarrieren
  • Arbeitsbezogene Erschöpfungszustände: Schlafstörungen, Ängste Depression, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch
  • Prävention von Gesundheitsschäden

Kontakt

Haben Sie Interesse an einer psychokardiologischen Behandlung oder Fragen dazu?
Dann nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt zu mir auf.
Ich freue mich auf Ihren Anruf.

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